Sandflöhe

Sandflöhe kommen in den Tropen und Subtropen Afrikas, Mittel- und Südamerikas, sowie auf den Westindischen Inseln vor.

Nach der Befruchtung setzen sich die Weibchen unter die Haut. Bevorzugt an Stellen mit weicher Haut wie Falten in den Fußsohlen, unter den Zehennägeln oder zwischen den Zehen.

Die Sandflöhe bohren sich fast vollständig unter die Haut und ernähren sich dort von Körperflüssigkeiten. Dadurch schwellen sie innerhalb von 8 bis 12 Tagen auf die Größe einer kleinen Erbse an. Reife Eier werden kontinuierlich durch die verbleibende Öffnung nach außen abgegeben.

Mit dem Wachstum des Weibchens nehmen auch die Hautirritation und das Jucken zu. Es kann zu Entzündungen und Eiterungen kommen. Stirbt das Sandflohweibchen unter der Haut, können Zweitinfektionen wie Tetanus die Folge sein.

Mit einigem Geschick ist es möglich, Sandflöhe aus der Haut zu entfernen. Hierfür verwendet man am besten eine Nadel oder Pinzette. Natürlich sollte das Instrument desinfiziert sein und das Gleiche anschließend mit der Wunde geschehen.

Der Schutz gegen Sandflöhe ist denkbar einfach und sicher: Schuhe.


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